Allgemeine Informationen

Seit dem Jahr 2015 bieten wir unseren Mitgliedern eine weitere Belegstelle für Begattungseinheiten an.

Als wir im Jahr 2014 unsere damals zweite Belegstelle (wug) eröffneten, waren wir guter Dinge die angespannte Situation am Hausberg endlich entzerren zu können. Der Boom hielt jedoch weiter an und die Zahlen der beiden Belegstellen schrieben uns ins Auftragsbuch nach weiteren Möglichkeiten Ausschau zu halten. Mittlerweile sind wir in der komfortablen Situation euch unsere dritte Belegstelle vorstellen zu können, herzlich Willkommen in der Bayerischen Rhön.

Die Belegstelle befindet sich im "Dreiländereck" Bayern- Hessen - Thüringen und wurde in 2015 in einem Basaltsteinbruch, der unter Naturschutz steht, betrieben.  In unmittelbarer Nähe befinden sich ca. 18 weitere Naturschutzgebiete die zusammen eine Fläche von ca. 5500 Hektar einnehmen. Eine Verlängerung der naturschutzrechtlichen Genehmigung war aus verschiedenen Gründen leider nicht mehr möglich.

Der bisherige Aufstellungsort wurde vom alten Basaltsteinbruch auf eine Schafhutung an der Rother Kuppe verlegt.

Unsere Bemühungen für einen staatlichen Belegstellenschutz waren nicht erfolgreich. Daher wird die Belegstelle mit einem erhöhten Einsatz von Drohnenvölkern betrieben, um einen sehr guten Drohnenschleier zu gewährleisten.

Belegstellenbericht 2017

Hier findet Ihr den Bericht für die Belegstelle Rhön (rho) 2017.

Drohnenlinien 2018 (32 Drohnenvölker)

B10(BMH) =

ilv.15-B126(AH) lthl A5(CS):

.13-B112(AH) bal B47(MKK): etc.

 

weitere Informationen über die Drohnenvölker

 

Das zugehörige Pedigree, das Baumdiagramm der Zuchtkönigin und die Leistungsbewertung der Drohnenlinie für die Belegstelle Rhön (rho) 2018 findet Ihr hier.

Beschreibung der Drohnenlinien 2018

 

Die Mutter der B10(BMH) ist die B126(AH) von Heike Aumeier und sie kam in 2015 in die Imkerei von Barbara und Matthias Hauck. Sie geht zurück auf einen alten Anatolierimport von 1972 von Bruder Adam (Sinop72R). Sinop ist eine Hafenstadt am Schwarzen Meer. Bruder Adam spricht aber auch davon, dass es „DIE“ Analtolierbiene nicht gibt. Es gibt nach seiner Meinung „viele Mischformen und Anpassungen an die jeweiligen Umweltbedingungen. Gewisse Grundeigenschaften haben sie alle gemeinsam, wenn auch in verschiedenen Ausprägungen“. Anatolier sind nach den Worten BA’s insbesondere sehr haushälterisch veranlagt, d.h. der Futterverbrauch ist extrem gering. Verglichen mit anderen Bienenrassen sind sie sehr winterfest und es überwintern die kleinsten Einheiten erfolgreich. Es wird Anatoliern auch immer wieder nachgesagt, dass diese weniger sanftmütig wären. Dieses Verhalten zeigt sich bei der B10 nicht mehr. Die Völker sind das ganze Jahr über auch ohne Rauch völlig unproblematisch zu bearbeiten.

Belegstellenleiter Matthias Hauck rief mich an: „Stefan, dieses Volk musst Du Dir mal ansehen! Das ist einfach Klasse!“ Und Matthias hatte nicht zuviel versprochen. Schon beim Öffnen ganz ohne Rauch sehr ruhiger Wabensitz. Da fliegt nichts auf, auch wenn der typische kühle Mittelgebirgswind der Rhön wieder mal wie so oft kräftig wehte. Die Bienen flogen und sammelten auch bei etwas kühlerer Witterung. Voll besetzter Kasten und viele Honigräume drauf.

Normale Brutnestausdehnung und dabei sehr hohe Volksstärke sind ein gutes Indiz für die Eigenschaft Langlebigkeit, die schon Bruder Adam unter anderem an den Anatoliern so schätze und in den Buckfaststamm integrierte. Sicherlich hat B10 dies nicht nur von der Mutter B126, sondern insbesondere von der Drohnenseite A5(CS). Und diese Anpaarung in Lautenthal mit der Anatolier-Bozdag-Linie hat hier insgesamt sehr gute Ergebnisse geliefert.

Resultierend auf dem guten Brutdurchsatz und der großen Volksstärke hätte man nun erwartet, dass der Varroamilbenbefall der B10 durchaus sehr ausgeprägt sein sollte. Was er aber nicht war. Matthias behandelt gegen die Varroamilbe, aber er zählt das, was an Varroamilben bei diesen Behandlungen abfällt und wertet dieses aus.

Bei B10(BMH) handelt sich um eine sehr erbfeste und stabile alte Allround Buckfastlinie in der jetzt 22. Generation, die mit einer jungen, sehr vitalen sowie sanftmütigen Anatolierlinie aufgefrischt wurde. Es gilt diese zu erhalten, damit der Genpool, der zum Stabilisieren anderer Linien und neuer Importe notwendig ist, auch in der Zukunft für unsere Kombinationszucht zur Verfügung steht.

B10 und deren Nachzuchten waren bei Barbara und Matthias die Völker mit dem höchsten Honigertrag in 2016 und 2017. Sicherlich eine weitere Empfehlung, diese tolle Drohnenlinie in der Rhön sehr intensiv in 2018 zu nutzen!

Bei einem intensiven Blick ins Volk sah man dann immer wieder von den Bienen geöffnete Zelldeckel und ausgefressene Brut. Ein gutes Zeichen, nach dem jeder Züchter Ausschau halten sollte. Sind es doch gerade diese Perlen, die wir zukünftig hinsichtlich dem Zuchtziel: „Bienenhaltung ohne Varroabehandlung“ selektieren müssen!

Bei einem intensiven Blick ins Volk sah man dann immer wieder von den Bienen geöffnete Zelldeckel und ausgefressene Brut. Ein gutes Zeichen, nach dem jeder Züchter Ausschau halten sollte. Sind es doch gerade diese Perlen, die wir zukünftig hinsichtlich dem Zuchtziel: „Bienenhaltung ohne Varroabehandlung“ selektieren müssen!

Beschickungstermine 2018

Anlieferung jeden Samstag von 8.00 Uhr – 11.00 Uhr

  1. Mai / 2. Juni / 9. Juni / 16. Juni / 23. Juni / 30. Juni / 7. Juli / 14. Juli

 

Abholung jeden Samstag von 8.00 Uhr – 11.00 Uhr

Ab 9. Juni, letzte Abholung 28. Juli

 

Anmeldungen

Anmeldung ab 01.03. 2018 ausschließlich online auf der Homepage unter Belegstellenanmeldung möglich.

 

Anfahrt

Treffpunkt ist der Parkplatz direkt an der Einmündung der Kreisstraße NES12 in die NES11. Dieser liegt direkt an dem Turm der weithin sichtbaren Rother Kuppe.

Geokoordinaten

50°28'57.8"N
10°05'56.7"E

 

 

Belegstellengebühren

Maßgebend ist die gültige Belegstellenordnung des Landesverband Buckfastimker Bayern e.V. siehe: Belegstellenordnung

Belegstellenleiter

Barbara und Matthias Hauck